Monatsarchiv für December 2008



In eigener Sache…

Dieser Blog ist umgezogen und nun dort drüben zu finden. Ich bitte alle, ihre Blogrolls und Feedreader zu updaten. Dieser Blog hier, ja die ganze Domain, wird in ein bis zwei Monaten abgeschaltet. Grund dafür ist, dass mir die neue Domain sehr viel besser gefällt als diese hier. Dazu war es schon lange mal nötig, dass ich das Archiv dieses Blogs ausmiste und einige Posts lösche. Bei der neuen Domain sind deshalb nur ein Bruchteil aller bisherigen Artikel zu finden. Im Laufe der Zeit werde ich noch einige mehr löschen oder zumindest editieren.

Dazu wird das Konzept wohl leicht geändert. Tagespolitik wird kaum mehr das Thema sein. Streitigkeiten um Politiker und Parteien interessieren mich schlicht nicht mehr. Wichtige Ereignisse wie die Verabschiedung eines Rauchverbotes oder derartiges werde ich aber immer noch konzentrieren. Dazu werde ich nicht umhin kommen, eine objektive Ethik zu begründen versuchen. Es fällt schwer, einerseits das Nonaggressionsprinzip zu vertreten, andererseits aber keine Argumente vorbringen zu können, wieso jemand anderes es ebenfalls gut finden sollte. Ich werde vermutlich mehr Hintergrundartikel schreiben. Die Postingfrequenz wird dadurch, und weil das nächste Halbjahr relativ stressig werden wird, sinken.

Die Thematik des “neuen” Blogs wird jedoch in etwa die selbe bleiben. Freiheit im Mittelpunkt. Das bedeutet vor allem: Anarchokapitalismus und Naturalismus. Frei zu sein von Gewalt und Irrationalität.
Da wir am Rande des Jahrhunderts des Transhumanismus stehen,

Transhumanismus (lat. trans = jenseits von / lat. humanus = menschlich) ist eine philosophische Denkrichtung und aktive Bewegung, die eine Veränderung der menschlichen Spezies durch den Einsatz technologischer Verfahren befürwortet. Ihr Ziel ist es, allgemein die Grenzen menschlicher Möglichkeiten zu erweitern und dadurch die Lebensumstände in vielerlei Hinsicht zu verbessern.1

werde ich dieses Thema ebenfalls beleuchten. Besonders interessant wird natürlich sein, wie die Allgemeinheit und die Gesetzgebung darauf reagieren wird.

Mehr weiss ich nun auch nicht zu sagen. Ich freue mich jedenfalls darüber, dass ich endlich eine richtige (richtig schöne) Domain habe und die Blogarchive ausgemistet sind. Das Letzte, was ich hier sagen will: Man sieht sich drüben und ein schönes neues Jahr!

  1. wikipedia []



Killer Chic: Hollywood’s Sick Love Affair with Che Guevara

“We’re rightly horrified by fascist murderers like Adolph Hitler,” says reason.tv’s Nick Gillespie. “Why aren’t we also horrified by communist killers?” Certainly, Che’s body count isn’t anywhere near Hitler’s. But what about someone Che idolized, someone whom he might have liked to wear on his chest?

“Che, Castro, all the communist regimes idolized only one thing that Mao personifies—violence.” Kai Chen grew up in China under the reign of Mao Zedong. Although he won gold medals for China’s national basketball team, Chen’s was far from the celebrity life of an NBA star. Says Chen, “You have no right to talk, and you have no right to think.”

The punishment for questioning Mao’s authority was often death. The Black Book of Communism estimates that Mao is responsible for the deaths of 65 million people—a figure that dwarfs even Hitler’s body count. “Mao is a murderer,” says Chen. “The biggest mass murderer in human history.”

And yet, like Che, Mao’s image is becoming an increasingly popular way to move merchandise. You can buy Mao t-shirts, mugs, caps-you name it. Near Chen’s Los Angeles home there’s even a restaurant called Mao’s Kitchen. “Can you imagine a restaurant called Hitler’s Kitchen?” asks Gillespie.1

  1. reason.com - Killer Chic: Hollywood’s Sick Love Affair with Che Guevara []



Fotogeschenke mit noch mehr Pfiff!

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Selbstgestrickte Wollsocken, dick machende Pralinen, unpassende Krawatten - wollen Sie an Weihnachten lange Gesichter vermeiden? Dann sind die neuen, pfiffigen Fotogeschenke des Online-Fotoversandhandels ExtraFilm eine echte Alternative zu unspektakulären und unpersönlichen Weihnachtsgeschenken.

ExtraFilm bietet pünktlich zu den Festtagen ganz neue Präsente mit persönlichen Fotos und Texten an. Egal, ob kuschelige Kissen, Lätzchen für die Kinder oder Klassiker wie Tassen, Mausmatten und T-Shirts, auf der Webseite www.extrafilm.ch findet jeder Ideen für das passende Geschenke. Dank einfacher und klarer Navigation ist das perfekte Präsent im Nu gestaltet und bestellt. Wer es eher schlicht mag, der verziert die Zaubertasse oder das Handtuch mit einem schönen, selbst aufgenommenen Foto. Aber auch Designfreunde kommen nicht zu kurz: Per Mausklick kann aus zahlreichen Mustervorlagen ausgewählt werden. In Kombination mit dem eigenen Foto entsteht ein attraktives und individuelles Geschenk. Den letzten Schliff geben dann ein Name, ein origineller Spruch oder ein netter Gruss an die Lieben direkt auf dem Fotoprodukt. “ExtraFilm war es wichtig den Kunden grafische Vorlagen anzubieten, ohne die individuellen Gestaltungswünsche einzuschränken. Das ist in diesem Produktsegment einzigartig auf dem Markt”, berichtet René Baumann, Marketmanager für ExtraFilm Schweiz.

Natürlich bietet das Unternehmen seinen Kunden noch viel mehr: Wie wär’s mit einem Fotobuch für die Bilder der Weihnachtsfeier oder einem individuellen Kalender mit den eigenen Fotos für das Jahr 2009? Wer jetzt noch bestellt profitiert vom 25% Rabattangebot zu Weihnachten. Alle bis 14. Dezember eingehenden Bestellungen werden bis Weihnachten direkt nach Hause geliefert. Die Lieferanschrift ist frei wählbar, so kann man seine Kreationen direkt an seine Freunde versenden.

ExtraFilm Fotogeschenke

Über Extra Film:

Die ExtraFilm AG ist seit 1995 auf dem Markt tätig und innerhalb weniger Jahre zu einem der wichtigsten im Versandhandel tätigen Fotolabore avanciert. Als ein Tochterunternehmen der Spector Photo Group, hat ExtraFilm als erfolgreiche nationale Marke einen starken internationalen Hintergrund. Seit 2000 bietet ExtraFilm auf der Webseite www.extrafilm.ch einen digitalen Online-Fotoentwicklungsservice an. Digitalfotos können nicht nur als einfache Abzüge auf Fotopapier, sondern zum Beispiel auch als personalisierte Fotogrusskarten, Foto-Kalender und Foto-Geschenkartikel, Foto-Leinwand oder als Fotobuch bestellt oder gratis in Online-Fotoalben organisiert werden. Digitale Fotoaufträge können auch offline, durch Einsenden von Datenträgern in einer Fototasche, erteilt werden. Für die Gestaltung von persönlichen Fotoalben steht die Gratis-Bestellsoftware DESIGNER zum Download bereit. Die Bestellung kann dann per Post auf selbst gebrannten CDs/DVDs oder via Internet-Upload getätigt werden.




Der Polizeistaat, in dem sich Theisten stets wähnen

Für Freiheitsliebende muss es ziemlich unangenehm sein, wenn sie zugleich Theisten sind. Wer einen irdischen Polizeistaat ablehnt, kann sich kaum wohl fühlen, wenn ein allmächtiger und allwissender Gott existiert, der noch das kleinste Zucken meiner linken Zehe registriert und mich anhand der allumfassenden Aufzeichnungen meines Lebens entweder in die Hölle wirft oder aber mit den Mormonen in den Himmel. Wer Himmel und Hölle propagiert, der hat kein grundlegendes Problem mit Diktaturen oder einer Gedankenpolizei.




Die komplette und endgültige Beseitigung des Staates

Der Staat verletzt durch seine blosse Existenz das Nonaggressionsprinzip und ist deshalb als grundlegend unmoralisch zu betrachten. Daraus folgt, dass Anarchie unter bestimmten Umständen die Leben sehr vieler Bürger zur Qual machen kann, dieser Zustand aber immer noch moralischer ist als das Konzept des Staates. Anders ausgedrückt: Wer Gewalt ablehnt, kann den Staat kaum gut finden.




Moderne Sklaverei

Schweizer Militaristen halten an der Milizarmee fest, während Intellektuelle aus dem andern Lager obligatorische gemeinnützige Arbeit für alle Heranwachsenden zwischen zwanzig und fünfundzwanzig fordern.

Keinen scheint die Zwangsarbeit sonderlich zu stören. Viele halten es für positiv und fördernswert, junge Leute mit vorgehaltener Schusswaffe zu einer bestimmten, im Voraus definierten Arbeit zu zwingen. Doch was unterscheidet die Dienstpflicht von der Sklaverei?




Ressourcenverschwendende Religionen

Religionsgemeinschaften verschwenden nicht nur Ressourcen, indem sie Gelder, die in produktiven Berufen erwirtschaftet wurden, in unproduktive stecken (Ein Bäcker z.B. produziert aus Mehl, Hefe und Wasser Brot, während ein Pfarrer nebst etwas Gesprächstherapie und Eventorganisation und -leitung nichts hervorbringt, da doch ein grosser Teil seiner Arbeit aus Beten besteht. Statt Geld also in Gebete zu stecken, würde man man damit besser Museen oder Jungunternehmer unterstützen.), sondern auch durch das Verbrennen von humanen Ressourcen.

Zum Beispiel beschäftigen sich etliche orthodoxe jüdische Geistliche während Tagen und Wochen damit, zu klären, ob sich ein guter Jude nun elektrisch rasieren darf oder nicht. (Sich mit einer Klinge zu rasieren, ist laut Tora verboten. Sich den Bart mit einer Schere zu schneiden, ist so halbwegs erlaubt. Die fundamentale Frage ist deshalb, ob elektrische Rasierer eher den Klingensysteme ähneln oder einer Schere.) Und wenn ja, mit welchem System genau. Oder ob es nicht doch besser wäre, den Bart nicht einmal mit einer Schere zu schneiden, sondern einfach wachsen zu lassen.

Nicht kapitalistische, nicht dekadente Konsumexzesse muss man kritisieren, nicht jene, die Kaviar fressen und in Fünfsternrestaurants frühstücken, verschwenden unsere schönen und kostbaren Ressourcen (wenn auch etliche dieser Vergnügungen nicht ganz koscher sind), sondern die Verschwendung von Boden, Geld, Arbeit und menschlichem Intellekt durch Religionen und Glaubensgemeinschaften sind an den Pranger zu stellen.




Opposition ist kein Übel, sondern zwingend notwendig

Die Schweiz braucht Leute, die dem erstarkenden Etatismus opponieren. In diesen Zeiten, da die real nicht (nie!) existierende freie Marktwirtschaft zu Grabe getragen wird, noch bevor sie mehr als ein schönes Gedankengebilde hatte werden können. Die Schweiz braucht nicht einen Blocher - nicht eine staatsliebende SVP, die so dem Establishement näher steht , als ihr liebt ist - in der Opposition. Wir brauchen eine libertäre Opposition. Doch wo sind die Leute geblieben, die die Freiheit in all ihren Aspekten lieben? Wo sind die Anarchokapitalisten in den grossen Gesprächsrunden, im Parlament, in der medialen Diskussion, im gesellschaftlichen Diskurs? Wann erschallt die libertäre Stimme wieder im Strahlenmeer, im Morgenrot und über der Alpenfirn?




Unsere staatsgemachte Wirtschaftskrise

Erinnert mich etwas an eine Mischungs aus Sonntagspredigt und die Sendung mit der Maus. Ach, ich habe diese Sendung geliebt. Grossartiges Video des Voluntaristen Oliver Heuler. Ein Muss für alle, die nicht Sites wie cato.org, reason.com oder eigentümlich-frei in ihrem Feedreader haben. Besonders weil das “Krisenvideo” ganz unten beginnt und kein ökonomisches Fachwissen voraussetzt. Zeigt das euren Kindern… und dem Rest der Welt. (Vielleicht eurem Staatschef und dem Finanzminister?)

via opponent




Iran: A nation of bloggers

genialer, auch visuell äusserst beeindruckender kürzestfilm über die bloggenden irani:

danke, marco