Die Nichtreligiösen tragen womöglich mehr zum religiösen Frieden in der Schweiz bei als all die Religiösen, die sich ihrer Nächstenliebe rühmen: Es gibt klare Indizien für den Zusammenhang zwischen Religiosität und allgemeiner Menschenfeindlichkeit, sagt ein nationales Forschungsprojekt
Sandro Cattacin: «Nichtreligiöse sind klar weniger rassistisch, weniger sexistisch, weniger homophob, weniger xenophob.» Nur ein Schluss sei übereilt: «Man darf davon nicht ableiten, dass jeder Nichtreligiöse tolerant ist.»1
Erstaunlich, bieten doch gerade religiöse oder pseudoreligiöse (Sozialismus in all seinen Spielarten, aber auch andere Ideologien, die irgendetwas für heilig erklärt haben.) Weltanschauungen die beste Begründung für kollektivistischen Hass. Dagegen sind es gerade die Naturwissenschaften, die niemandem Stoff für Vorurteile liefern. Evolutionsbiologen (Manchmal salopp Darwinisten genannt.) gehören mitunter zu den grossartigsten Humanisten. Woran das wohl liegt?
Ah ja, was diese Studie auch besagt, ist, dass der Antisemitismus in der Schweiz beunruhigend hoch sei. Viele seien auch der Meinung, Juden besässen zu viel Macht und Einfluss. (Verschwörungstheorien à la Zionistische Weltverschwörung lassen grüssen.)
Im ostindischen Bundesstaat Orissa brennen Häuser von Christen, Priester und Ordensfrauen werden ausgezogen und nackt dem schreienden Pöbel vorgeworfen. Seit einer Woche toben von Hindufundamentalisten angestachelte Menschenmengen gegen Christen - und die Polizei steht mancherorts achselzuckend daneben. Es ist nicht das erste Mal, dass die Christen der Region zur Zielscheibe wütender Übergriffe werden. Schon zu Weihnachten brannten Kirchen, starben Menschen, flüchteten Tausende aus ihren Dörfern.1
Webster Cook und PZ Myers erhielten Morddrohungen, weil ersterer mit einer Hostie aus der Kirche lief, statt sie zu essen und weil zweiterer Cook in Schutz nahm und später einen rostigen Nagel durch einen Eucharist stiess, ein Foto davon machte und es veröffentlichte. Wer denkt, Christen würden nur in den USA wegen einem Keks ausrasten, irrt:
Auch in Deutschland – in Wiesbaden – griffen Ende 2007 Gläubige einen Mann an, weil er eine bei dem geschilderten Ritual verteilte Oblate nicht augenblicklich verzehrte. Der Dekan verprügelte ihn so, dass der Mann ins Krankenhaus musste. Von Amts wegen gab es – gegen den Verprügelten! – eine Anzeige wegen “Störung der Religionsausübung”. Der Wiesbadener Stadtdekan Johannes zu Eltz erklärte in einem Interview mit dem Hessischen Rundfunk: “Für den Schutz einer Hostie würde ich mich, wenn es sein muss, umbringen lassen.” Und vor diesem Irrsinn kapituliert unser Staat!1
Aus diesem Anlass und aus Protest gegen jeglichen religiösen Fanatismus ein weitere Video aus fsmdudes Serie “Eucharist Desecration”:
All of the Left’s dissatisfaction and resentment should be directed against its own policies and against itself for its volitional, chosen economic ignorance. It knows nothing about the role of capital in production or what real wages and the standard of living actually depend on, or practically any other aspect of economics. It is intent on driving the machinery of government in a mental state comparable to the driver of a car or truck under the influence of alcohol or other, stronger drugs.
Its response to the growing destruction it causes as it proceeds along in its mental fog is to call again and again for “change.” It brings about one change after another, each time for the worse. It can neither tolerate the conditions its policies create nor find the courage to admit how profoundly wrong it has been in urging its policies, which might then permit its members to begin to learn the economics and political philosophy they need to know to urge rational policies. Instead, it is so fundamentally and profoundly wrong that it goes on upholding its ignorance as truth even in the face of the worldwide collapse of what for generations its members had expected to become a utopia, namely, socialism.
by George Reisman - Anti-Obamanomics: Why Everyone Should Be in Favor of Reducing Taxes on the “Rich”
Um einen Christen zu erzürnen, braucht es nicht mehr als zwei Holzspäne, die sich in einem rechten Winkel kreuzen und ein Plastikfigürchen, das daran hängt. Um einen Muslimen zu erzürnen, braucht es nicht mehr als ein Strichmännchen, unter das man den Namen Mohammed kritzelt.
Klebt man einen grünen Plastikfrosch an ein Kreuz, so kann man selbst den Papst in Rage bringen:

Called “Zuerst die Fuesse,” (Feet First), it wears a green loin cloth and is nailed through the hands and the feet in the manner of Jesus Christ. Its green tongue hangs out of its mouth.
Kippenberger’s works have been shown at the Tate Modern and the Saatchi Gallery in London and at the Venice Biennale, and retrospectives are planned in Los Angeles and New York.
Museum officials said the artist, who died in 1997, considered it a self-portrait illustrating human angst.
Pope Benedict, who is German himself and was recently on holiday not far from Bolzano, did not agree.
The Vatican wrote a letter of support in the pope’s name to Franz Pahl, president of the regional government who opposed the sculpture. Pahl released parts of the letter, which said the work “wounds the religious sentiments of so many people who see in the cross the symbol of God’s love”.
Pahl, whose province is heavily Catholic, was so outraged by the sculpture of the pop-eyed amphibian that he went on a hunger strike to demand its removal and had to be taken to hospital during the summer.
“Surely this is not a work of art but a blasphemy and a disgusting piece of trash that upsets many people,” Pahl told Reuters by telephone.
“This decision to keep the statue there is totally unacceptable. It is a grave offence to our Catholic population,” he said.1
Es erstaunt mich immer wieder, dass Leute ihre lächerlichen kleinen Befindlichkeiten gesetzlich verankert haben wollen. Ein Papst, der ein Blasphemieverbot bewirken will, unterscheidet sich durch nichts von jenem, der die Farbe Lila verbieten will, weil sie ihm nicht gefällt.
Derart lächerlich ist dies, dass man beinahe schon weinen muss und jegliche theokratischen Anflüge in ihrem Keim ersticken sollte.
Angesichts der Tatsache, dass Plastikfigürchen und Holzstäbchen spottbillig sind, sollte man sich überlegen, tagtäglich eine Jesussatire zu basteln, um unsere geliebten Religionsvertreter auf Trab zu halten. Denn das hält sie davon ab, die AIDS-Präventionsprogramme von Drittweltstaaten zu nutzlosem Schrott zu fahren.
Angst, mit ihr lassen sich Politik und gute Schlagzeilen machen. Einmal mehr sind Hunde im Visier der Öffentlichkeit.1 Beissende Hunde. Einmal mehr möchte man gewisse Rassen auslöschen oder zumindest an den Rande der Gesellschaft treiben. *hüstel* Die Hysterie um Hundebisse ist aber auch aus ganz anderen Gründen lächerlich:
Wir können und müssen das Risiko akzeptieren, dass Menschen zuschlagen, dann sollten wir auch das Risiko annehmen können, dass ein Hund mal zubeisst. Genauso sehr wie gewalttätige Menschen gibt es Hunde, die rascher zubeissen als andere, oder eine für andere sehr ungesunde Psyche haben. Das liegt in der Natur der Diversität.
Ich meine, Risiken gibt es überall. Es ist bei weitem besser, wenn man mit ihnen umgehen lernt, als sich vor ihnen zu fürchten. Besonders weil unsere Angst vor einem Ereignis steigt, je geringer die Chance ist, dass es eintrifft. Gewiss, spektakuläre Tragödien wie 9/11 sind schlimm und brutal, aber Küchenmesser und Rattengift sind sehr viel gefährlicher. Nicht bloss als Mordwaffen, sondern auch gerade als Utensilien, die in Unfälle in den eigenen vier Wänden verwickelt sind. Doch wer fürchtet sich schon vor Küchenmessern?
Diese Tendez, Kinder immer früher in Schulen und Vorschulen zu schicken, sie selbst über Mittag in staatlicher Obhut zu lassen, erinnert mich ein wenig an Aldous Huxleys Brave New World. Diese neue Welt, in der alle glücklich sind. Auch jetzt und hier: Alles zum Wohle der Kinder. Nicht zulassen, dass die Eltern einen Fehler machen.
Doch es ist ebenso falsch wie beliebt, zu glauben, der Staat würde auch nur irgendetwas besser machen als Individuen. Und manchmal, meistens sogar, da ist Freiheit besser als trübe, schlummernde Zufriedenheit.
Die Minarett-Initiative ist gültig und widerspricht nicht zwingendem Völkerrecht. Der Bundesrat sorgt sich aber um den religiösen Frieden in der Schweiz würde die Initiative vom Volk angenommen.1
Hm, ich bin immer noch davon überzeugt, dass der Islamismus nicht dadurch einen Kraftschub bekommt, dass Muslime Minarette auf die Moscheen stellen. Liegt vielleicht daran, dass Symbole keine mysteriösen Kräfte in sich tragen, die sich plötzlich entfalten und ihre Umwelt beeinflussen können. Türmchen bringen auch keine Leute um. Und Leute brauchen keine Türmchen, um grässliche Botschaften zu verbreiten.
Interessant hingegen ist, dass die Argumente, die gegen Minarette vorgebracht werden, auch gegen Kirchtürme und christliche Kreuze angewandt werden können. Nicht zu vergessen die buddhistischen Klöster, die gewissermassen ja auch Symbol eines Machtanspruchs von Theokraten mit mittelalterlicher Ethik sind. Oder vielleicht sollte sich der Staat einfach nicht in Privatangelenheiten einmischen?
Caracas (AP) Das venezolanische Parlament hat in erster Lesung ein Gesetz gebilligt, wonach alle Tankstellen unter staatliche Kontrolle gebracht werden sollen. Präsident Hugo Chávez kündigte am Mittwoch an, dass damit die Tankstellen internationaler Konzerne bald aus dem Straßenbild verschwinden würden.
Das Gesetz setzt den Tochterfirmen von BP, Exxon Mobil oder Chevron eine Frist von 60 Tagen, um ihr Vertriebsgeschäft an die staatliche PDVSA zu verkaufen. Diese kontrolliert bisher schon 49 Prozent des Benzinverkaufs in Venezuela.1)
Wäre das dann der viel bejubelte neue Realsozialismus?
(Hm, scheint immer noch nichts mit Freiheit zu tun haben. Eigentumsrechte werden auch immer noch gnadenlos ausgehebelt. Werden die Venezolaner bald die Folgen der anbrechenden Planwirtschaft zu spüren bekommen?)