Bang ‘Em & Domination - God Giveth God Taketh Away

Ich weiss nicht so recht, God Giveth God Taketh Away ist zwar ein respektables Album, doch irgendetwas fehlt mir.

Exzellente Produktion.
Grossartiger, mitreissender Flow.
Harsche Beats.
Hier und dort eisige, zarte Streicher.
Gleichzeitig deepe wie eingängie Lyrics.
Ansehnliche Feature-Parts.
Abwechslungsreichtum: Von souligen Balladen über dreckige Partytracks bis düstere Hardcoreraps ist alles vorhanden.

Ich mag das Album wirklich, es gibt wenig vergleichbares, wenn man um fünf Uhr abens in der S-Bahn nach Hause sitzt, auf den Knien ein Schulbuch, eigentlich noch lernen sollte, aber die Augen kaum mehr offen halten kann und sich nichts sehnlicher wünscht als eine heisse Dusche und vielleicht das eine oder andere Pastis. Nebst einer Kollegin, die zu sehen man alles geben würde, doch die meilenweit weg ist und sowieso…

Und doch ist God Giveth God Taketh Away ein Album, das man leicht wieder vergisst. Kein Song, der einem im Ohr hängen bliebe und dessen Melodie summend sich manchmal ertappt. Um ehrlich zu sein, jedes Mal wenn ich wieder über das Album stolpere, muss ich es erneut kurz anhören, um mir wieder in Erinnerung zu hoffen, wie denn Bang ‘Em & Domination wohl klingen. Eine geradezu emotionslose Platte, die mich nachhaltig kalt lässt.

bang ''em & domination - god giveth god taketh away

01 - “I’ll Be Around”
02 - “I Can’t Lose”
03 - “Ghetto”
04 - “Misery”
05 - “Stay Down (F*#kin Wit The Best)” (featuring Kurupt, Tone)
06 - “We Just Friends”
07 - “Mamma”
08 -”We Got Those” (featuring Young Dice)
09 - “On My Side” (featuring D.V. Alias Khrist)
10 - “Rowdy”
11 - “Love Triangle”
12 - “Struggle”
13 - “It Won’t Stop”
14 - “What Does It Take”
15 - “Holla My Name”

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